Schwerpunktfach „Kreativ“

Im Sinne der Begabungsförderung dürfen hier die Schülerinnen und Schülern immer aus mindestens zwei verschiedenen Kreativangeboten, die für einen bestimmten Zeitraum geplant sind, auswählen. Die Kreativangebote umfassen Teilbereiche aus den unten beschriebenen Wahlmodulen.
So deckt beispielsweise das eine Workshop-Angebot einen Bereich aus dem handwerklich oder bildnerischen Bereich ab während parallel dazu ein Workshop zu „Theater“ angeboten wird. Dadurch können die Interessen sowie Wünsche  der Jugendlichen berücksichtigt und auch bei aktuellen Kreativwettbewerben und Ausstellungen teilgenommen werden
(siehe z. B.  „Festival La Gacilly – Baden Photo 2019″). 

Wahlmodul 1: Sinneseindrücke wahrnehmen & kreativ umsetzen

Die Teilgebiete umfassen den bildnerisch/schöpferischen, textilen sowie technisch/handwerklichen Bereich. Durch offene Aufgabenstellungen sollen hierfür verschiedenste Lernmöglichkeiten geboten werden. Dazu zählen beispielsweise ein Lernen mit allen Sinnen, ein experimenteller Umgang mit vielfältigen Materialien, das Erlernen von Grundlagen im handwerklichen bzw. technischen Bereich, die Entwicklung von Fantasie und individuellem Ausdruck, aber auch das Verbalisieren von Gedanken und Gefühlen. Die gewonnenen subjektiven Erfahrungen sollen durch die Vermittlung von Sachwissen ergänzt und relativiert werden. Neben den fachlichen Kenntnissen trägt dieses Modul zur Persönlichkeitsentwicklung bei, da es im Zusammenhang mit der eigenständigen Gestaltungarbeit die Selbsterfahrung, die Freude am Tun und die eigene Kreativität fördert. Weiters wird der menschliche Körper als Ausdrucksmittel sowie als künstlerisches Medium erlebbar (vgl. Lehrplan der Neuen Mittelschule, 2017).

Gemeinsame Museumsbesuche mit Arbeitsaufträgen, die alleine oder in Kleingruppen bearbeitet werden, bringen Abwechslung in den Schulalltag (siehe „Aktuelles„).

Wahlmodul 2: Theater/Darstellendes Spiel:

Sprechen, spielen, darstellen, verkleiden, in andere Rollen schlüpfen (Rollenspiele, verbale und nonverbale Spielarten, Schulung von Mimik, Gestik, Rhythmus) stehen hier im Vordergrund.

Im Wintersemester wird an der Aufführung eines Theaterstückes im Binderstadl (bei der Adventeröffnung) gearbeitet. Im Sommersemester ist eine kleine Aufführung mit Handpuppen, die selbst herstellt werden, angedacht oder es kann auch ein Trickfilm entstehen. Es wird auf alle Fälle spannend und abwechslungsreich!